Fußball - 1. Mannschaft

SG Lossa/Rastenberg

Heimspiel
18. Februar 2018
2
:
3
Im Nachholspiel gegen die SG Lossa/Rastenberg erlebte das Team von Trainer Hering ein Auf und Ab der Gefühle und spielte zwei grundverschiedene Halbzeiten.
Nach kurzer Eingewöhnungsphase erlangte man mehr und mehr die Kontrolle über das Spielgeschehen. Neben einem Pfostenschuss von Rother erarbeitete man sich weitere Chancen. Die 1:0 Führung kam jedoch vogelwild zustande. Stürmer Patrick Hein ging im Spiel gegen den Ball weite Wege und wurde in der 25. Minute dafür belohnt. Er setzte den gegnerischen Torwart bei dessen Versuch den Ball zu klären unter Druck und wurde dabei angeschossen. Der Ball flog in hohem Bogen direkt ins Tor.
Bis zur Halbzeitpause verpasste man es jedoch die eigene Führung auszubauen, was im weiteren Verlauf der Partie noch bestraft werden sollte. Denn im zweiten Spielabschnitt brauchten die Gäste keine 15 Minuten um das Spiel auf den Kopf zu stellen. Die Tore für Lossa/Rastenberg erzielten Eckert und Neuhauss.
Dem direkten Tabellennachbarn gelang es vor allem die Zentrale dicht zu machen. Den Tröglitzer Offensivspielern blieb kaum Zeit Bälle anzunehmen, fest zu machen und weiterzuleiten. Die schwierigen Platzverhältnisse taten ihr Übriges, was allerdings ausdrücklich nicht als Ausrede gelten soll.
In der 69. Minute witterten die Tröglitzer Gastgeber noch einmal Morgenluft. Wieder war es Hein, der für den TSV traf. In Folge einer starken Einzelleistung ließ er gleich mehrere Gegenspieler aussteigen und brachte den Ball überlegt im langen Eck unter. Das Credo des Trainers, "Genauigkeit vor Schärfe" wurde lehrbuchmäßig umgesetzt.
Die gewitterte Chance verflog jedoch viel zu schnell. Der in der zweiten Halbzeit insgesamt wacklige Abwehrverbund wurde mit einem hohen Ball außer Gefecht gesetzt und wiederum war es Eckert, der aus kürzester Distanz nur noch einzuschieben brauchte.
Es gilt positiv herauszuheben, dass sich der TSV in der Folge dennoch nicht aufgab und auf den Ausgleich drängte, doch scheiterte man in diesem Spiel an den eigenen begrenzten Möglichkeiten.
Die Niederlage in diesem 6-Punkte Spiel schmerzt natürlich gewaltig, vor allem, da auch die direkte Konkurrenz gewann und der TSV die rote Laterne übernahm. Nichtsdestotrotz bleibt die Ausgangslage vor dem Start der Rückrunde gleich. Tröglitz befindet sich mitten im Abstiegskampf. Jeder einzelne ist gefordert sein Möglichstes zu tun um sich bestmöglich auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten. Als Mannschaft und als Verein insgesamt gilt es zusammenzurücken und gemeinsam von Spiel zu denken! Auf geht's!
Erstellt am 19. Februar 2018
Autor: Christoph Rother