Fußball - 1. Mannschaft

SV Eintracht Profen

Auswärtsspiel
23. Oktober 2016
2
:
0

1. Mannschaft - Derbysieg gegen die Eintracht aus Profen!

Nachdem man in den vergangenen Wochen bereits gegen Deuben und die Reserve des 1.FC Zeitz Siege einfahren konnte, wollte man den Lauf auch in Profen fortsetzen und sich weiter von den Abstiegsplätzen absetzen. Dafür stand Coach Hein eine schlagkräftige Truppe zu Verfügung, der einzig die erkrankten Fredrich und Schubert nicht angehören konnten. Der Gastgeber, dessen Spielweise dem TSV traditionell Probleme bereitete, lief im Vergleich zu den letzten Jahren dagegen stark verändert auf. Geschuldet ist dies sowohl Verletzungen als auch längerfristigen Pausen, wie die vom sonst als Führungsspieler aufgetretenen Kitze.

Eine weitere Tradition scheint neuerdings darin zu bestehen, dass der TSV in der Anfangsphase erhebliche Probleme hat und zunächst nur reagieren kann, anstatt selbst zu agieren.
Profen startete mit viel Elan in die Partie und konnte den ersten Schuss verzeichnen, den Torwart Zenker jedoch gut zur Ecke klärte, die daraufhin nichts einbringen sollte. Der Schlüssel für die erfolgreiche Anfangsphase lag sicherlich in den kurzen Ballhaltezeiten und den funktionierenden Direktpässen, so dass die Tröglitzer Abwehr anfänglich Probleme hatte, erfolgreich auf die Profener Offensivkräfte zu zugreifen.

Mit zunehmender Spielzeit übernahm der TSV dann jedoch das Heft des Handelns und kombinierte sich mit spürbar zunehmender Sicherheit vor das Profener Tor und dessen Schlussmann Steinthal. Allein die letzte Konsequenz fehlte im Abschluss. Mehrere kleinere Torchancen brachten nichts ein, die größeren Chancen vergaben Gentzsch und Rother aus aussichtsreichen Positionen. Es ging also mit 0:0 in die Halbzeit.

Im zweiten Spielabschnitt kam der TSV direkt sehr gut aus den Startlöchern und erhöhte die Schlagzahl. Die logische Folge dessen war der von Gentzsch in der 55. Spielminute erzielte Führungstreffer. Nach einem Pass in die Spitze von Hein, stürmte Gentzsch allein auf Steinthal zu und schob den Ball mit dem rechten Außenrist unbeeindruckt ins lange Eck.
Vor allem spielerisch machte die Tröglitzer Mannschaft im Vergleich zu den letzten Wochen noch einmal einen Schritt nach vorne und zeigte den Zuschauern viele ansehnliche Spielzüge. Einen gewissen Anteil hatten daran gewiss auch die guten Platzbedingungen.
Das Duo aus Hein und Gentzsch sollte nur 4 Minuten nach dem Führungstreffer wieder erfolgreich in Erscheinung treten. Kunzelmann, der auf der linken Seite zum wiederholten Male mit fairen Mitteln nicht zu stoppen war, holte nahe der Grundlinie einen Freistoß für sein Team heraus. Diesen trat Zehner Hein punktgenau auf Gentzsch, der seine Torgefährlichkeit per Kopf unter Beweis stellte und zum 2:0 einnickte. An diesem Spielstand sollte sich bis zum Abpfiff nichts mehr ändern, auch wenn sowohl Profen noch einmal gefährlich vor dem Tor auftauchte, als auch die Tröglitzer Gäste, denen am Ende aufgrund der zum Risiko gezwungenen Profener erhebliche Räume offen standen. Profen scheiterte unter anderem am Aluminium, Tröglitz an der eigenen fehlenden Konsequenz im Abschluss.

Die drei Punkte dieses Derbys kann der TSV also mit nach Tröglitz nehmen. Die deutlich bessere Spielablage lässt diesen Sieg absolut in Ordnung gehen.
Der jungen Mannschaft muss ein Kompliment gemacht werden. Das Ruder nach dem äußerst schwierigen Saisonstart auf die Art und Weise, mit drei Siegen in Folge, herum zu reißen, ist beileibe keine Selbstverständlichkeit. Beispielhaft für das ganze Team stehen dabei auch die Leistungen der beiden Spieler Rammelt und Cruz Acosta, die sich Schritt für Schritt gesteigert und nun auf einem hohen Niveau eingependelt haben. Ebenso erfreulich ist die Rückkehr von Kapitän Körner, der seine schwerwiegende Verletzung erfolgreich auskuriert hat.

Am kommenden Wochenende kommt mit Grün-Gelb Osterfeld erneut ein Gegner, der sich in der Tabelle in ähnlichen Gefilden aufhält wie der TSV. Das Ziel von Trainer Hein und seiner Truppe muss die Bestätigung der Form der letzten Spiele sein.

Erstellt am 24. Oktober 2016
Autor: Christoph Rother